Weitere Informationen

www.bag-kipe.de (Bundesarbeitsgemeinschaft der Initiativen für Familien mit psychisch kranken Eltern)

www.netz-und-boden.de
www.kinder-psychisch-kranker.de
www.kjp.uni-marburg.de
www.diakonie-wuerzburg.de www.kipkel.de
www.verrueckt-na-und.de
www.psynet-hh.de (Unterstützung für psychisch Kranke in Hamburg)
www.lapk-hamburg.de (Landesverband der Angehörigen psychischKranker)
www.kiss-hh.de (Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe)
www.psychiatrie.de
www.kompetenznetz-depression.de

www.borderline-angehoerige.de
www.borderline-community.de
www.irremenschlich.de
www.irrsinnig-menschlich.de
www.frauen-und-psychiatrie.de
www.schatten-und-licht.de
(Psychische Erkrankungen nach der Geburt)
www.bpe-online.de
www.pfiff-hamburg.de (Patenschaften für Kinder psychisch Kranker)


 

Wo gibt es therapeutische Hilfe für Kinder und Familien?

Beratungsstelle SeelenHalt im Diakonischen Hilfswerk
Königstrasse 54, 22767 Hamburg,TEL: 040 306 20 245/250

Gelbe Seiten: Psychologische Beratung, Erziehungsberatung, Psychotherapie, niedergelassene Kinder- und Jugendpsychiater. Jugendpsychiatrischer Dienst, Sozialpsychiatrischer Dienst. Ambulanzen der Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychiatrie für Erwachsene.



 

Wann ist therapeutische Hilfe notwendig?

Wenn bei Kindern Anzeichen für eine psychische Störung vorliegen, sollte natürlich therapeutische Hilfe gesucht werden. Aber auch andere Zeichen von Überlastung dürfen nicht übersehen werden. Haben zum Beispiel die kranken Eltern keine Einsicht in ihren Zustand und können sich überhaupt nicht in die Lage der Kinder hineinversetzen, so kann eine psychotherapeutische Hilfe notwendig werden, da die Kinder in schwere Loyalitätskonflikte geraten können. Sind die Beziehungen in der Familie sehr verwickelt und unklar, sodass das Kind sich nicht abgrenzen kann oder passt das Kind sich übermäßig an, geht in seiner Helferposition auf und hat kein Eigenleben mehr, so brauchen das Kind und möglichst auch die Eltern therapeutische Unterstützung.

Anzeichen für Probleme bei Babys und ihren Eltern

Regulationsstörungen (Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen) deuten auf Probleme in der Abstimmung zwischen Eltern und Baby hin. Mangelnde Zuwendung und Stimulation durch eine wenig aufmerksame Bezugsperson können Passivität und Entwicklungsverzögerung des Babys zur Folge haben. Eine ablehnende oder sehr zwiespältige Haltung dem Baby gegenüber wirkt sich auf die Bindung und die emotionale Entwicklung aus.

Alarmsignale bei Babys und ihren Eltern
Akute Krankheitssymptome der Eltern sind in jedem Fall Alarmsignale. Aber auch Feindseligkeit und starke Ablehnung des Kindes, schwere Entwicklungsverzögerung und andere Zeichen von Vernachlässigung sowie Anzeichen dafür, dass das Baby Angst vor der Bezugsperson hat, zeigen, dass dringend etwas geschehen muss. Unter Umständen darf die Bezugsperson nicht mit dem Kind allein gelassen werden.

Anzeichen für Probleme bei Kindern und Jugendlichen

Entwickelt ein Kind Symptome oder eine psychische Störung, so sind kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Behandlung, z. B. Psychotherapie erforderlich. Die Anzeichen für eine Störung können ganz verschieden sein: emotionaler Rückzug, Ängste, Schlafstörungen, psychosomatische Symptome, Leistungsabfall in der Schule, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Spielunlust, depressive Verstimmung usw.

Alarmsignale bei Kindern und Jugendlichen
Neben Anzeichen von starker Überlastung und Verzweiflung oder akuter Erkrankung ist auch der völlige Rückzug eines Kindes oder Jugendlichen mit Verweigerung des Schulbesuchs ein Alarmsignal, auf das reagiert werden muss.